WENN MARS UND VENUS EINANDER ERKENNEN


Mars and Venus, Louis Jean François (1725-1805) 

 

Wir leben in einer Welt, in der Intimes öffentlich ist. Was früher noch geheim(nisvoll) oder tabuisiert war - und persönlich erforscht werden durfte, ist heute allzeit (im Internet) verfügbar. Das persönliche Erleben und Handeln aber hinkt dem "Ideal" von Medien und Internet oft (vermeintlich) hinterher und erzeugt mitunter zu hohe Erwartungen. Wenn Ihr Sexualleben Sie belastet und Sie darüber nicht miteinander reden können, kann eine Sexualtherapie helfen.

 

Die meisten Menschen suchen bei uns keine Unterstützung im "Größer-Schneller-Öfter", sondern es geht um ein tiefes Bedürfnis nach echter Nähe und Intimität, das gerne (auch wieder) erotisch und spielerisch ausgedrückt werden möchte. Leider behindern mitunter körperliche Verweigerung, einseitiger Rückzug, "Sexsucht" oder Überbelastungen im Beruf usw. echtes Begehren und hingebungsvolle Zuwendung.

Hier kann sexualtherapeutische Arbeit helfen, sich der entstandenen Dynamik und des persönlichen Erlebens bewusster zu werden. Es geht darum Bedürfnisse anders auszudrücken und in der Beziehung zu versorgen und so wieder in einen neuen - spielerischen und lustvolleren - Kontakt zueinander zu kommen. Dies vor allem auch jenseits von persönlichem Druck des Paares, dann wenn zB Kinder im Haushalt leben und "die Zeit oft nicht reicht". Oder auch wenn hohe Belastungen wie unerfüllter Kinderwunsch das Paar unter Druck setzen.